Feuerwehr Wemding übt mit Rettungsdienst den Ernstfall

Kurz vor der Sommerpause fand eine gemeinsame Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Wemding und des BRK-Rettungsdiensts statt. Ziel dieser Übung war es, die Zusammenarbeit und Kommunikation beider Organisationen in einem möglichst realistischen Szenario zu trainieren.

Kurz nach 19 Uhr erfolgte die Alarmierung per Funkspruch woraufhin der Rüstzug der FF Wemding, ein RTW der Bereitschaft Monheim mit Ärztin sowie der Einsatzleiter Rettungsdienst zum Einsatzort ausrückten. Die erste Erkundung durch den Wemdinger Kdt. Brunner-Hauck ergab folgende Lage: Ein LKW kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit zwei PKWs dabei wurden mehrere Personen verletzt und teilweise eingeklemmt. Um die Übung noch realistischer zu gestalten wurden die Mimen von Carina Streitwieser mit entsprechenden Verletzungen täuschend echt geschminkt.

Nach dem Eintreffen des BRK-Einsatzleiters Bernd Hitzler und Ärztin Nadine Hubel wurde nach einer  kurzen Lagebesprechung ein weiterer RTW der Bereitschaft Donauwörth nachgefordert. Weiter wurden die Feuerwehrsanitäter zur Unterstützung des Rettungsdienstes eingebunden.

Nach dem ersten Check der Verletzten ordnete die angehende Notärztin Nadine Hubel  entsprechend der Verletzungsbilder eine schnelle Rettung (so patientenschonend wie möglich),

eine Sofortrettung (so schnell wie möglich) und eine achsengerechte Rettung (schonende Rettung) an. Um die Patienten entsprechend der Vorgaben zu befreien, wendete die Feuerwehr verschiedenste Rettungstechniken an. Nach 34 Minuten waren alle Patienten befreit und konnten dem Rettungsdienst übergeben werden.

Die anschließende Analyse der Übung durch die Übungsleiter Christian Pfefferer und Manuel Schmeißer fiel durchwegs positiv aus, wurde doch die Einsatztaktik THL samt Rettungstechniken sicher angewendet. BRK-Einsatzleiter Bernd Hitzler zeigte sich seitens des Rettungsdienstes insbesondere aufgrund der guten Zusammenarbeit ebenfalls zufrieden und betonte nochmals, wie wichtig im Einsatz eine reibungslose Kommunikation sei.

Der Übungsabend klang mit einer gemeinsamen Brotzeit aus. Allen Beteiligten hat es sichtlich gefallen und man war sich einig, dass dies nicht die letzte gemeinsame Übung war.

Unser Dank gilt der Firma Meilbeck-Hertle aus Pfäfflingen, die uns seit Jahren mit Schrottautos versorgt, der Firma Stein Held für die Bereitstellung des Radladers zum Demolieren der Autos,  dem Sägewerk Laber für den Gabelstapler, um die Fahrzeuge zu platzieren. Weiter möchten wir uns bei den BRK-Rettungskräften aus Monheim und Donauwörth, sowie bei Nadine Hubel und Bernd Hitzler für die Teilnahme an der Übung bedanken.

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