Ein Tag wie bei der Berufsfeuerwehr

Am vergangenen Wochenende fand bei der Jugendfeuerwehr Wemding wieder ein Berufsfeuerwehrtag (BF-Tag) statt. Dieser war geprägt von 5 Einsätzen und einer Vielzahl an Ausbildungsinhalten. Da der letzte BF-Tag unter dem Motto Technische Hilfeleistung stand, wurden heuer der Löschangriff und das Retten mit der Drehleiter intensiver behandelt.

Am Freitag um 18.00 ging es direkt los mit einer verletzten Person, die mittels Drehleiter aus einem Heustock nach unten gebracht werden musste, da es für den Rettungsdienst keine Möglichkeit gab diese über die Leiter nach unten zu transportieren. Am Samstagmorgen war der Brandstifter wieder in Wemding unterwegs und zündete einen Pkw an. Gleich darauf löste eine Brandmeldeanlage einen Fehlalarm aus. Am Nachmittag trieb der Brandstifter weiter sein Unwesen und legte ein Feuer in der alten Grundschule, leider waren darin noch Personen, die durch Atemschutztrupps gerettet werden mussten. Gleichzeitig musste aber auch der Brandherd gefunden und das Feuer gelöscht werden. Als letzter Einsatz, war ein neugieriger Tourist in ein Regenrückhaltebecken gestiegen, hat sich am Fuß verletzt und musste mit dem Rollgliss, einer Art Flaschenzug, durch den schmalen Kanaldeckel gerettet werden. Um die Zeit zwischen den Einsätzen nicht zu lang werden zu lassen, wurden Ausbildungseinheiten abgehalten. Dabei wurden gezielt die Gerätschaften ausprobiert, die in den zweiwöchigen Jugendübungen selten behandelt werden, da oft die Zeit zu knapp ist. Deshalb standen, sowohl Steck- als auch Schiebeleiter, das Sprungtuch, das Rollgliss zum Abseilen oder der Tiefenrettung auf dem Programm. Natürlich darf bei so einem Ereignis auch die Kameradschaft nicht vernachlässigt werden, dazu gab es am Abend gemütliches Beisammensein und das Jenga-Spiel, bei dem aus einem Turm aus Holzklötzen einzelne mittels Spreizer herausgezogen werden mussten, ohne dass der Turm zusammenbricht.

Nach gemeinsamer Brotzeit wurden die Schlafstätten und das Feuerwehrhaus aufgeräumt, sowie die Fahrzeuge nochmals gecheckt und falls noch nicht geschehen einsatzbereit gemacht. So gingen die 24 Stunden zu Ende.

20160917_100925

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.