Brandübungscontainer zum 4. Mal eine Woche bei der Feuerwehr Wemding

Gefahren im Brandeisatz erkennen, einschätzen und richtig damit umgehen ist ohne Ausbildung nicht möglich. Deshalb übten die Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Wemding im Brandübungscontainer unter realistischen Einsatzbedingungen.

Acht Feuerwehrfrauen und -männer sitzen am Boden und sehen dem Feuer zu wie es sich langsam ausbreitet. Andere könnten sagen wieso löscht die Feuerwehr denn nicht? Der Ausbilder sagt, wir sehen uns erst einmal genau an wie das Feuer entsteht und wie es zu dem Erscheinungsbild kommt das uns im Einsatzfall erwartet.

Genau das ist der Sinn eines Brandübungscontainers. In der vorab abgehaltenen Theorieeinheit wird erklärt wie sich ein Feuer aufbaut und warum es zu einer starken Verrauchung kommt. Auch eine gute Löschtechnik wird vertieft. In der anschließenden Praxis, wird dann das Szenario beobachtet und abgewartet bis die Verbrennung so weit fortgeschritten ist wie sie einen Atemschutzgeräteträger im Einsatzfall erwartet. Erst dann wird die sogenannte Rauchgaskühlung durchgeführt. Diese Methode ist viel effektiver als direkt das Feuer anzugreifen, denn so würde nur eine Welle heißen Dampfes auf die Atemschützer zukommen. Die Unterschiede von einer Rauchgaskühlung und dem direkten Löschen des Feuers können im Brandcontainer deutlich gemacht werden.

Finanziert wird dieser durch den Freistaat Bayern, wann der Container wo steht um Ausbildungen mit den Trainern durchzuführen, wird durch den Landesfeuerwehrverband Bayern koordiniert. In Wemding wurde die Ausbildung in so einem Brandcontainer bereits zum vierten Mal durchgeführt, jedes Mal durften 64 Teilnehmer aus den Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Wemding und Umgebung an der Ausbildung teilnehmen. Da aber auch organisatorische Tätigkeiten erfüllt werden müssen bedanken wir uns ganz herzlich bei Franz Leinfelder Logistik GmbH und Erdbau GmbH für die Bereitstellung des Übungsplatzes, bei den Atemschutzgerätewarten und Helfer aus Wemding für die Unterstützung und das Füllen und Prüfen der vielen Atemschutzgeräte und Masken, bei den  Teilnehmenden Feuerwehren für ihr zahlreiches und pünktliches Erscheinen am eingeteilten Termin sowie dem Sägewerk Laber für die Unterstützung.

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