Brand in Firma

In Monheim gab es erst einen Knall, dann schlugen Flammen aus einem Behälter. Mehrere Feuerwehren im Einsatz.

Bei einem Brand in einem Betrieb in Monheim ist am Donnerstagmorgen laut Polizei ein Schaden von schätzungsweise 50.000 bis 80.000 Euro entstanden. Aus noch ungeklärter Ursache gab es in einem Sammelbehälter für Sägespäne und -mehl offenbar eine Staubexplosion. Dadurch geriet das Material in Brand. Ein größeres Aufgebot der Feuerwehr eilte zu dem Unternehmen, in dem Holz verarbeitet wird.

Um etwa 6.45 Uhr war auf dem Gelände an der Neuburger Straße ein Knall zu hören. Kurz darauf rauchte es aus dem Behälter, der auf Stahlfüßen neben einem Gebäude steht. Die Holzreste standen laut Einsatzleiter Timo Gayr, 2. Kommandant der Monheimer Wehr, in Flammen, als die ersten Kräfte eintrafen. „Wir waren rechtzeitig vor Ort, bevor sich der Brand ausbreiten konnte“, berichtet Gayr. Dadurch habe sich das Feuer auf den Sammelbehälter beschränkt. Aus dem wird das Material normalerweise weiter in ein größeres Silo geschafft. Um weitere Schäden zu verhindern, kühlte die Feuerwehr die Wand des benachbarten Gebäudes mit Wasser.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Monheim, Flotzheim, Itzing, Rögling und Wemding (mit Drehleiter) sowie die Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter mit insgesamt über 80 Kräften. Auch das Rote Kreuz war vor Ort. Es wurde niemand verletzt.

In der Firma hatte es erst Mitte Februar einen Schwelbrand in einer Absauganlage gegeben. Auch damals wurde das Feuer rechtzeitig entdeckt, bevor großer Schaden entstand.

(Bericht und Bild: Donauwörther Zeitung)

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.