Lkw-Fahrer verstirbt trotz schneller Erster Hilfe

WEMDING – 27.02.2018
Ein Lkw rollt langsam über eine Kreuzung in Wemding, prallt gegen eine Mauer und rollt nach der Kollision wieder zurück. Einige Unfallzeugen erkennen sofort, dass mit dem Fahrer etwas nicht stimmen kann und reagieren prompt. Trotz dem beherzten Eingreifen der Ersthelfer verstirbt der Lkw-Fahrer später im Krankenhaus.

Wemding – Am Dienstag, 27.02.2018, gegen 09.40 Uhr, befuhr der Lenker eines Lkw die Harburger Straße (Staatsstraße 2384) in Wemding in nördliche Richtung. Der 67-Jährige musste an der Einmündung der Kapuzinerstraße zunächst wegen einer roten Ampel anhalten. Als die Ampel auf „Grün“ umschaltete, so die Zeugenaussagen, rollte der mit einem Automatikgetriebe ausgestattete Lkw langsam geradeaus über die Kreuzung und prallte frontal gegen die dortige Mauer. Nach der Kollision bewegte sich das Fahrzeug wieder rückwärts in Richtung des ursprünglichen Standorts vor der Ampel.

Ersthelfer reagieren schnell

Mehrere am Unfallort anwesenden Zeugen erkannten die Situation und reagierten sofort vorbildlich. Sie öffneten zunächst die Fahrertüre des Lkws und brachten diesen zum Stillstand. Danach wurde der 67-jährige Fahrer von den Ersthelfern aus dem Fahrzeug geborgen und mit einem zwischenzeitlich herbeigeholten Defibrillator bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes reanimiert.

Trotz alledem verstarb der 67-Jährige etwa eine Stunde nach dem Verkehrsunfall im Krankenhaus. Aufgrund der Gesamtumstände wurde von der Staatsanwaltschaft in Augsburg die Hinzuziehung eines Gutachters in Auftrag gegeben. Polizeilicherseits wird hinsichtlich des Todesfalles bei dem Lkw-Fahrer derzeit von gesundheitlichen Problemen ausgegangen. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von schätzungsweise 1300 Euro.

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(Bericht und Bild: Donau-Ries-Aktuell, 27. Februar 2018)

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