Amerbach: Brand in Wohnhaus

AMERBACH – 19.12.2018

In Amerbach verhindern ein Rauchmelder, das richtige Verhalten einer Bewohnerin und die Feuerwehr Schlimmeres.

Großer Schreck kurz vor Weihnachten für eine Familie in Amerbach: Am Mittwochabend ist einem Wohnhaus ein Brand ausgebrochen. Dank eines Rauchmelders wurde wohl ein richtig großer Schaden verhindert.

Nach Angaben der Polizei löste das im Erdgeschoss des Gebäudes installierte Gerät gegen 20 Uhr Alarm aus. Eine Bewohnerin hörte dies und stellte fest, dass es aus dem Keller qualmte. Die Frau schaute in diesem nach, stellte starken Rauch fest und schloss laut Christian Brunner-Hauck, Kommandant der Wemdinger Feuerwehr, sofort wieder die Tür. Die Bewohnerin habe damit „gut reagiert“ und dafür gesorgt, dass sich der Rauch nicht weiter ausbreitete.

Die Polizei nennt die Ursache für das Feuer
Die Freiwillige Feuerwehren aus Amerbach und Wemding rückten mit über 40 Kräften an. Mit schwerem Atemschutz gingen sie in den Keller und stellten fest, dass der Brandherd in einem kleinen Partyraum war. Die Feuerwehrleute konnten den Schmorbrand rasch löschen. Jedoch wurde der Keller erheblich verrußt.

Als Ursache nimmt die Polizei einen technischen Defekt an einer Mehrfachsteckdose in dem Zimmer an. Das Feuer griff auf ein Sofa über. Brunner-Hauck merkt an, dass der Fall zeige, wie wertvoll Rauchmelder sein können. Hätte die Frau nicht so reagiert und wäre der Brand erst später bemerkt worden, wären die Folgen um einiges schlimmer. Nach ersten groben Schätzungen entstand der Polizei zufolge ein Schaden von rund 30000 Euro. Die Bewohner des Hauses blieben unversehrt.

Einsatzzeit: 19.12.2018 um 20:16 Uhr
Einsatzort: Amerbach
Alarmierte Kräfte: 28
Einsatzdauer: 2 Stunden
Eingesetzte Fahrzeuge: KdoW, HLF20, LF16, DLK
Weitere Feuerwehren: Amerbach
Weitere Einsatzkräfte: BRK, Polizei

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(Bericht: Donauwörther Zeitung)
(Bilder: Feuerwehr Wemding)

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