Ehrenamt im Fokus der Aktionswoche – Großübung an Industriehalle

Ehrenamtliches Engagement ist Ehrensache: Das war die zentrale Botschaft, mit der die Freiwilligen Feuerwehren Bayerns wieder in die alljährige Feuerwehraktionswoche gingen. Zum einen wollte man mit dieser Kampagne erneut die komplette Bandbreite der Bevölkerung  ansprechen und auf all diejenigen zugehen, welche sich derzeit noch nicht in irgendeiner Form ehrenamtlich engagieren. Im Mittelpunkt steht dabei der Begriff „Ehrensache“: ein Versprechen von höchstem Gut in Zeiten einer schnelllebigen Konsumgesellschaft und ein ehrliches Bekenntnis zum Engagement für das Gemeinwohl.

Und wie groß dieses Engagement auch bei unseren Feuerwehren ist, hat auch die Großübung gezeigt, welche im Rahmen der Feuerwehraktionswoche und unter großer Beteiligung von rund 140 Feuerwehrfrauen und -männer in Wemding stattfand.

Als Übungsszenario wurde dabei ein Brand einer Industriehalle bei der Firma „Kalksandstein Wemding GmbH“ eingespielt, zu dem von der Leitstelle die Feuerwehren aus Amerbach, Fünfstetten, Gosheim, Huisheim, Nußbühl-Heidmersbrunn, Otting und Wemding über Funk alarmiert worden waren.

Kurz nach der Alarmierung schließlich trafen dann auch bereits die ersten Hilfskräfte am Übungsobjekt ein und erhielten vom Einsatzleiter und Wemdinger Kommandanten Christian Brunner-Hauck erste Instruktionen.

Das weitläufige Firmengelände bot dabei genügend Platz für vielseitigste Übungsszenen. „Von allem war etwas dabei“ lobte nach der Übung Kreisbrandmeister Bernhard Mayer, der als Beobachter tätig war. Während für mehrere Feuerwehren vorrangig die Aufgabe der Brandbekämpfung und Personenrettung aus der Industriehalle im Vordergrund stand, wurden im hinteren Teil des Übungsgeländes die Bergung verschütteter Personen und die Tiefenrettung geübt.

Bei der anschließenden Nachbesprechung und einer kleinen Brotzeit im Wemdinger Feuerwehrgerätehaus ließ man schließlich die Übung noch einmal Revue passieren.  Dabei konnte Kommandant Brunner-Hauck neben den vielen Feuerwehren und dem zuständigen Kreisbrandmeister Mayer auch den Kreisbrandinspektor Heinz Mayr und Herrn Werner Keller seitens des Kalksteinwerks begrüßen, die die Übung ebenfalls mit verfolgt hatten.

Zugegebenermaßen, das schnelle und vor allem geordnete Eintreffen der Feuerwehren war beachtlich, jedoch müsse man im Ernstfall noch die Zeit hinzurechnen, die die Feuerwehrleute beispielsweise für die Fahrt von ihrem Arbeitsplatz zum Feuerwehrhaus benötigen würden, so Kreisbrandmeister Mayer bei seiner Übungskritik. Dank galt der Firma „Kalksandstein Wemding GmbH“ für das Bereitstellen ihres Firmengeländes und für die Unterstützung der Feuerwehren.

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