Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung

Leistungsprüfung mit Bravur gemeistert

 Vier Gruppen der Feuerwehr Wemding stellen sich der technischen Hilfeleistung

Bestens vorbereitet angetreten waren vergangene Woche vier Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Wemding um die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ zu absolvieren.

Das Standardgerät bei Verkehrsunfällen – der hydraulische Rettungssatz mit Rettungsschere und Spreizer

Das Standardgerät bei Verkehrsunfällen – der hydraulische Rettungssatz mit Rettungsschere und Spreizer

Dem Vorausgegangen  waren mehrere Wochen intensiven Übens, bei dem sich die Feuerwehrfrauen und –männer auf die Leistungsprüfung vorbereiteten. Bei der Abnahme galt es zunächst für jede Gruppe Fragen zu Einsatzgrundlagen und zur Gerätekunde zu beantworten und nach Auslosung einige Geräte vorzuführen, bevor im Anschluss eine Aufbauübung zur Befreiung eines verunfallten Autofahrers durchgeführt werden musste. Hier war unter anderem der Verunfallte zu betreuen, es musste eine Geräteablage, die Verkehrsabsicherung und die Ausleuchtung der Einsatzstelle aufgebaut werden, sowie der Brandschutz sichergestellt und schließlich die eingeklemmte Person mit Schere und Spreizer befreit werden.

Unter den wachsamen Augen des Schiedsrichtergespanns bestehend aus Kreisbrandmeister Anton Meyr, Schiedsrichter Volker Grossmann, Kreisbrandmeister Bernhard Mayer und Inspektionsjugendwart Markus Meyr konnten die angetretenen Gruppen ein zügiges und ordentliches Vorgehen präsentieren. Dabei fiel die Bewertung den Schiedsrichtern leicht, denn alle vier Gruppen bestanden die Leistungsprüfung tadellos ohne jegliche Fehlerpunkte.

Bei der Verleihung der Leistungsabzeichen beglückwünschte Kommandant Christian Brunner-Hauck seine Mannschaft und hob nochmal das hervorragende Ergebnis aller Gruppen hervor, welches von der guten Ausbildung und dem großen Engagement zeuge, das die Mannschaft an den Tag gelegt hat.

Wemdings Bürgermeister Dr. Martin Drexler sprach seinen Feuerwehrleuten hohes Lob und Anerkennung für diese Leistung und für die Ausdauer aus, sich immerhin drei Wochen lang intensivst auf diese Leistungsprüfung vorzubereiten. Gleichermaßen würdigte er auch die Leistung der Schiedsrichter, die mit Umsicht ihrer bewertenden Rolle nachkamen. Der örtlich zuständige Kreisbrandmeister Bernhard Mayer hob den Zweck der Leistungsprüfungen hervor. Auch wenn das dreiwöchige Üben sicherlich zehrt, so hat man jedoch auch gerade den Ablauf gebetsmühlenartig einstudiert, auf den es im Einsatz ankommt und der im Ernstfall zu jeder Tages- und Nachtzeit notwendig werden könnte.

Kommandant Brunner-Hauck dankte abschließend den Schiedsrichtern und allen, die ihn bei der Ausbildung zur Leistungsprüfung tatkräftig unterstützt hatten. Besonders galten seine Dankesworte aber auch seiner Mannschaft, der er zur bestandenen Prüfung nochmals herzlich gratulierte.

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